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Grundlagen des Bezirkshaushalts

Der Gesamthaushalt – ohne Bezirkskrankenhäuser – des Bezirks Oberpfalz hat im Jahr 2018 ein Volumen von 440 Millionen Euro. Allein auf den Sozialbereich entfallen über 94  Prozent des Verwaltungshaushalts, was rund 410 Millionen Euro für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, die Hilfe zur Pflege und für sonstige Sozialleistungen entspricht.

Der Bezirk Oberpfalz kann wie alle bayerischen Bezirke diese Ausgaben nicht durch eigene Einnahmen in Form von Steuern decken.

Die Bezirke in Bayern finanzieren ihre Haushalte auf drei Wegen:

 

  • die bayerischen Bezirke erhalten Mittel vom Freistaat Bayern in Form des kommunalen Finanzausgleichs (Sozialhilfeausgleich an die Bezirke)

     

  • sie erhalten Einnahmen aus den gesetzlich geregelten Bestimmungen im Rahmen der Sozialhilfe und aus sonstigen Erlösen für die Nutzung von Bezirkseinrichtungen oder -dienstleistungen

     

  • sie legen alljährlich ihren durch die oben genannten Einnahmen nicht gedeckten Bedarf auf die kreisfreien Städte und Landkreise um (Bezirksumlage).

     

Die Umlagegrundlagen für die Bezirksumlage ergeben sich aus der Finanzkraft der umlagepflichtigen Gebietskörperschaften, insbesondere aus den Steuerkraftzahlen (die Einnahmen der Grundsteuern, die Gewerbesteuer, ein Anteil an der Einkommenssteuer und der Umsatzsteuer) und aus 80 Prozent der Gemeinde-Schlüsselzuweisungen des vorangegangenen Haushaltsjahres.

Der Bezirk Oberpfalz hat die Bezirksumlage 2018 auf 18,2 Prozent festgelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kontakt
  • Bezirk Oberpfalz
    Kämmerer Karl Hirsch
    Ludwig-Thoma-Str. 14
    93051 Regensburg
    Tel.: 0941 9100-1200 
    Fax: 0941 9100-1219