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Ärztlicher Direktor verabschiedet

PARSBERG. Der langjährige Ärztliche Direktor der Fachklinik für Lungen- und Bronchialheilkunde wurde von Bezirkstagspräsident Franz Löffler in den Ruhestand verabschiedet. Im Kreise fast aller Kollegen kam dem Pneumologen viel Anerkennung und Wertschätzung entgegen. Seit 1988 stand Dr. Ralf Mütterlein der Parsberger TBC-Klinik vor.

Der gebürtige Weidener hatte sich nach seinem Medizinstudium in Würzburg zum Internisten mit dem Schwerpunkt Pneumologie-Allergologie spezialisiert. Mit dem Wechsel zum Bezirk Oberpfalz hat er die Leitung der Fachklinik für Lungen- und Bronchialheilkunde übernommen. Aus der Klinik, die die krankheitsuneinsichtigen TBC-Patienten behandelt, wurde zusätzlich ein Kompetenzzentrum. Dort holen sich gerne andere Ärzte und Gesundheitsämter beim Thema Tuberkulose Rat.

Bezirkstagspräsident Franz Löffler stellte in seiner Laudatio den versierten Arzt und vor allem den Menschen mit großem sozialen Engagement in den Mittelpunkt. Zweimal folgte Dr. Mütterlein den Bitten des Bezirks und verschob seinen Ruhestand bis ein hoch qualifizierter Nachfolger gefunden werden konnte. Ein weiteres ehrenamtliches Wirken von Dr. Mütterlein findet regelmäßig in Bolivien statt, wo er die Tuberkulosestation in Santa Cruz betreut und in La Paz über den Berchinger Verein Bolivienhilfe kostenlos TBC-Patienten behandelt.

Die Verabschiedung wurde von allen Beteiligten in erster Line zur Danksagung genutzt. So bedankte sich medbo-Vorstand Dr. Dr. Helmut Hausner für die gute Teamleitung und die hervorragende Klinikführung. Der Leiter des Pflege- und Patientenmanagement, Reinhard Koller, warf einen amüsanten Blick auf den Gitarre spielenden und Pfeife rauchenden Arzt. Die gegenseitige Wertschätzung für die fachliche Kompetenz und menschliche Herzlichkeit beherrschte bis zum Weggang von Dr. Mütterlein das Arbeitsklima in der TBC-Klinik.