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Ausstellung „Gratwanderung“ geht in die Verlängerung

 

WEIDEN/REGENSBURG. Die Ausstellung „Gratwanderung“ in der Regionalbibliothek Weiden (Scheibenstraße 7) geht in die Verlängerung: Sie ist noch bis Samstag, 17. November zu den Öffnungszeiten der Bibliothek (Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr sowie Samstag von 9 bis 12 Uhr, Montag geschlossen) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Mit dem außergewöhnlichen Ausstellungsprojekt wollen Bezirk Oberpfalz, die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) und der Verein „Irren ist menschlich“ auf die Ausgrenzung psychisch kranker Menschen aufmerksam machen. Zu sehen sind rund 30 Werke von 29 Oberpfälzer Künstlern mit seelischer Krisenerfahrung.

Zu sehen sind Zeichnungen, Skulpturen und Objekte, darunter auch die mit Preisen ausgezeichneten Werke von Tone Schmid (Weiden), „Hope“ (Pseudonym), „Harriett Burden“ (Pseudonym) und Johannes Frank (Regensburg).

Entstanden ist die Wanderausstellung aus einem künstlerischen Wettbewerb anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Regensburger Vereins „Irren ist menschlich“. Der Verein setzt sich erfolgreich für die Belange von Menschen mit Psychiatrieerfahrung ein und ist zu einer „festen Größe“ in der psychiatrischen und psycho­sozialen Landschaft Regensburgs und der Oberpfalz geworden.

„Das Ausstellungprojekt ist ein perfekter Beitrag zur Inklusion“, hebt Bezirkstagspräsident Löffler als Schirmherr hervor. Er spricht von einer gelungenen Verbindung zweier Aufgabenbereiche des Bezirks Oberpfalz: der psychiatrischen Versorgung der Menschen in den bezirkseigenen medizinischen Einrichtungen (z. B. im Bezirksklinikum Wöllershof sowie in der kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik und Institutsambulanz in Weiden) und der Kulturarbeit des Bezirks.

Nach Weiden zieht die Ausstellung weiter nach Vilseck (Landkreis Amberg-Sulzbach). Weitere Orte folgen.