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Neurologen und Psychiater präsentieren neuste Erkenntnisse und Entwicklungen

Zum Gedankenaustausch haben sich die führenden Experten der Neurologie und Psychiatrie Ostbayerns in Regensburg getroffen. Bereits zum vierten Mal lud der Ärztliche Direktor der medbo Psychiatrie, Prof. Dr. Rainer Rupprecht, zum Ostbayern-Symposium.

Ärztliche Direktoren und Chefärzte aus verschiedenen Kliniken zwischen Wöllershof und Wasserburg am Inn referierten über ihre neusten Forschungsergebnisse und aktuellen Entwicklungen in ihren Häusern. Prof. Dr. Wolfgang Schreiber vom Bezirksklinikum Mainkofen berichtete über die aktuellen Forschungserfolge der Depressionsbehandlung mit Botulinumtoxin. Prof. Dr. Hermann Spießl aus Landshut thematisierte die kritische Zeit nach der Entlassung aus der Klinik für Suizidgefährdete. Einen Überblick über den neusten Stand der Forschung zu Zwangsstörungen gab Prof. Dr. Ulrich Voderholzer aus Prien und Prof. Dr. Zwanzger aus Wasserburg am Inn sprach über Neurostimulation bei Depressionen.

Neben den Experten aus Niederbayern und Oberbayern beteiligten sich auch Mitarbeiter der medbo an den Vorträgen. So ging Dr. Markus Wittmann, Ärztlicher Direktor des Bezirksklinikums Wöllershof, auf das Problem der älteren Patienten ein, die sowohl somatische als auch psychische Probleme haben, ein und mehrere Medikamente gleichzeitig nehmen. Ob der Drogenkonsum von Crystal Methamphetamin eine rein ostbayerische Herausforderung sei, erörterte Suchtexperte Prof. Dr. Norbert Wodarz aus Regensburg. Als einziger Neurologe in der Referentenrunde stellte Prof. Dr. Robert Weißert vom Bezirksklinikum Regensburg neue Therapieformen bei Multiple Sklerose und Autoimmun-Encephalitis vor.

Im Hörsaal der medbo Regensburg trafen sich neben vielen niedergelassenen Ärzten, Klinikmitarbeitern auch Betroffene und deren Angehörige. Der Austausch und die gegenseitige Information stehen beim Ostbayern-Symposium im Vordergrund, um die Stärken der einzelnen Kliniken noch besser in der Region zu bündeln. Die enge Verzahnung zwischen Versorgung und Forschung und der Dialog mit den niedergelassenen Ärzten sind eine wichtige Basis für die sektorenübergreifende psychiatrische und neurologische Versorgung der Bevölkerung.